Tätigkeiten und Ziele

EfeuSozial4

Die Sozialgenossenschaft Efeu legt großen Wert darauf, den Klient*innen tägliches und alltagsnahes Lernen zu ermöglichen.
Der Fokus der Aktivitäten liegt folglich bei der realitätsnahen Alltagsbewältigung in all seinen Facetten.

Unser Hauptziel ist es, jeden Einzelnen in seinen Bemühungen um ein möglichst  selbstbestimmtes Leben zu unterstützen und zu fördern.

Zusätzlich verfolgen wir folgende Ziele:

  • Dem Menschen gleichzeitig Arbeiten und Lernen zu ermöglichen;
  • Steigerung der Lebensqualität der Klient*innen;
  • Erweiterung der Sozial-, Handlungs- und Kommunikationskompetenzen;
  • Gewähren größtmöglicher Unabhängigkeit in den alltäglichen Verrichtungen wie:
    • Pflege der eigenen Person
    • Selbstversorgung (Essen, Trinken, Kochen)
    • Verrichtung des häuslichen Alltags (Einkaufen, Arbeitsalltag, Gartenarbeit, Werkarbeiten, Reinigungsaktivitäten)
    • Freizeit (Hobbys, Sport- und Freizeitbeschäftigung);
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung;
  • Förderung der Sprache und der Kulturtechniken.

Das Affolter-Modell ®

Unser Förderkonzept besteht vordergründig aus dem Affolter-Modell®. Mit diesem Therapieansatz ermöglichen wir unseren Klient*innen eine tägliche und alltagsnahe Förderung, die als Basis für die eigene Weiterentwicklung fungiert.

Die Entwicklung dieses Modells wurde vor über 40 Jahren von Dr. phil. Félicie Affolter und ihren Mitarbeiter*innen in die Wege geleitet. Das Modell wurde in den vergangenen Jahren immer wieder überarbeitet und wird auch heute ständig weiterentwickelt. Es hat in der Zwischenzeit große Akzeptanz erfahren und wird vor allem in der Schweiz, in Österreich sowie in Deutschland vermehrt angewandt.

Das Affolter-Modell® bedeutet zweierlei:

  • ein Entwicklungsmodell,
  • eine daraus resultierende

Ergotherapie im Efeu

Zu Beginn der Betreuung findet erstmal die ergotherapeutische Befunderhebung (Erstgespräch, Betätigungsprofil, Beobachtungen, Tests) und die Definition der Zielsetzung statt. Es wird gemeinsam mit dem Betroffenen und seinem sozialen Umfeld ein Behandlungsplan erstellt und anschließend in der Phase der Intervention umgesetzt. Um die Intervention zu überwachen und eventuell anzupassen, werden im Efeu periodisch Zwischenevaluationen durchgeführt. Am Ende der Intervention werden die Therapieergebnisse bewertet und ein Endbefund (Zielevaluation, Fazit, weiteres Vorgehen) verfasst.

Beispiele der ergotherapeutischen Intervention im Efeu

Im Bereich Selbstversorgung kann beispielsweise das selbständige Rasieren erlernt werden.

Auch weitere Aktivitäten wie das Zähne putzen, der Toilettengang und das Essen können Teil der ergotherapeutischen Intervention sein.

Im Bereich Produktivität können z. B. das Arbeiten mit verschiedenen Materialien wie Holz, Ton und Stoff, das Bügeln, das Kochen, das Tischdecken und vieles mehr durch die Ergotherapie aufgegriffen werden.

Im Bereich Freizeit schließt die Ergotherapie das Musizieren und Tanzen, die Gartenarbeit sowie verschiedene Gruppenaktivitäten ein.